wing chun logo saar wing chun

Most Clicks

Neuste Artikel

Wusau

Drucken
saarbrücken, 05 February 2006

Wusau oder "garding-hand" (schützende Hand) kommt in der ersten Form in der Bewegung des "dreifach bettenden Buddha" das erste mal vor. Und zwar nach Tansau, Huensau. Hierbei geht die Bewegung in der Form von vorne auf der Zentralinie nach hinten Richtung Solaplexus.

Bei der Kampfstellung im Wing Chun benutzt man auch Wusau kombiniert mit Mansau (oder Man Sao).
Mansau wird im Internet mit neugierige oder führende Hand übersetzt.

Eine Verwendung findet die Wu Sao z.B. in der Standartpartnerübung Lapsau. Hier dient die Wusau als letzer Schutz, wenn man nicht in der Lage war sich mit Bongsau vor dem Fauststoss des Partners zu schützen. Der Bongsau bricht ein und die Wusau schnellt nach vorne um den Angriff zu übernehmen und zu Kontrolieren.


Prinzipiel ist es möglich sich vor einem frontalen Fauststoss anstatt z.B mit einem Paksau auch mit einer Wusau zu schützen.

Wann man eine Technik verwendet hängt natürlich stark von der Situaltion ab, von der Intension und den eigenen Vorlieben.

Das ständige Üben der Wusau lockert und stärkt das Handgelenk. Eine Wing Chun Kämpfer sollte sein Handgelenk in die Lage versetzen, auf kurze Distanz Power zu entwickeln.

(Die Bilder sind nur Schnappschüsse während des Übens und keine Trainingsvorlage zum Nachmachen.)
  Ort:startseite

Info Text
Die Lehre gleicht einen Floß, das man benutzt, um über einen Fluss ans andere Ufer überzusetzten, das man aber zurück lässt und nicht mehr mit sich herumschleppt, wenn es seinen Zweck erfüllt hat.
 



 
kampfkunstquizGästebuchImpressumDatenschutz
 
643.002