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saarbrücken, 07 February 2006

Die Prinzipien (Kuen Kuit) im Wing Chun

Die Prinzipien oder besser Mottos des Wing Chuns sind Leitsätze für das Üben und Kämpfen. Das Verständnis und die Fähigkeit des Umsetztens in einer Kampfhandlung machen einen guten Kämpfer aus. Unten stehende Liste ist eine Sammlung einiger bekannter Kuen Kuit unabhängig vom Wing Chun System. Einige sind ursprünglich aus anderern Kampfkünsten wie z.B dem Tai Chi.


  • Dim(punkt) Dim Ching(deutlich) = (Dim Dim = Alle Punkte) -> Jede Bewegung klar und deutlich und bis zum Ende ausführen. Das Prinzip wird der ersten Form zugeordnet. Die Zentrale Idee ist, dass man jede Bewegung bis zum Ende auszuführen. Falsch wäre es, würde man eine Bewegung nicht zu ende führen und schon die nächste starten! Weiterhin sollten die Bewegungen zum Zentrum gehen. Man arbeitet alleine vom eigenen Zentrum aus, bei Partnerübungen auf das Zentrum des Partners.
  • Bo (Schritt) Bo Joi yin = Schritt für Schritt dem Schatten folgen. Das Prinzip wird der zweiten Form zugeordnet. Es bedeutet im Kern den Partner/Gegner so zu kontrollieren, das es aussieht, als klebe mein Schatten an seinem. Voraussetzung ist es aber sich selber kontrollieren zu können.
  • Lat(frei) Sao Jik(gerade) Chung(aufladung)=Sind die Hände frei, stoß schell gerade vor (wenn der Gegener in Treffdist. ist. Sonst macht es wenig Sinn). Das Prinzip wird der dritten Form zugeordnet. Wichtig ist im gleichgewicht, locker aber stabil die eigenen Kräfte und die des Partners zu kontrollieren. Dann die Energie des Partners ablenken zu können und beim freiwerden des Weges schell vorzustoßen.
  • Loy(ankommt) Lau(halten) Hui(weggehen) Sung(begleiten) = was kommt, wird kontrolliert, was zurückgeht, dem folge ich
  • Chum Jong Sau Jone = Senke den Elenbogen schütze das Zentrum (Mein Zentrum) Darüber hinaus: Versuche dich an dem Zentrum des Gegenübers auszurichten.
  • Yat Fook Yee =Eine Hand (meine) kontrolliert zwei (des Gegners).
  • Lin Siu Dai Da(Angriff) = Gleichzeitigkeit von Verteidigung und Angriff
  • Dik Bat Dung Ngo Bat Dung = Gegner geht nicht -ich gehe nicht
  • Dik Dung Ngo Dung Sin = Gegner geht-ich gehe zuerst
  • Saam(3) Jeet Kwut Fat Lek=Die Kraft der 3 Gelenke. Es geht um Handgelenk, Elenbogen und Schulter. Wenn diese 3 Gelenke schlecht Positioniert sind, hat z.B der Fauststoss keine Power.
  • Saam Dim Yat Sin=Drei Punkte eine Linie (knie, elenbogen,steisbein)
  • Sao Lao [Joong Sin (Zentralllinie)]=Die Hände bleiben auf der Zentrallinie
  • Joong Sin Dui (schauen) Ying (müssen)=Sich zum Zentrum ausrichten
  • Bo Lay Tao(kopf), Dao Fu San, Tiet Kiu Sao=Glass Kopf, Bohnen-Klumpenkörper und eiserne Brücken. Soll bedeuten, dass der Kopf geschützt werden muss, weil er wie Glass ist und auch der Körper muss beweglich sein um Schlägen auszuweichen. Die Brücken sollen stabil in ihrer Struktur sein um in des Gegners Struktur Einbrechen zu können.
  • Kuen(faust) Yao(kommt) Sum(Herz) Faat(startet)=Fauststösse kommen vom Herz bedeutet einmal, dass ein Schlag von der Zentralllinie ausgeführt wird (sozusagen vom Herzen), aber auch , dass ein guter Wing Chun Kämpfer seinen eigenen Stil Entwickelt d.h, dass seine Individualität in seinem Wing Chun zum Vorschein kommt.
  • Mo Keung(kraftvoll) Da = Zwinge nicht deinen Schlag. Versuche nicht , durch hineinlegen von unkontrollierbarer Kraft das Treffen zu erzwingen.
  • Mo Luen Da = Vergeude nicht deine Schläge. Schlage nur dann zu, wenn du sehr sicher bist , dass du triffst, bzw. dein Schlag einen Nutzen hat. (z.B. die Struktur des Gegners stört)
  • Kung Yao(weich) Ping(kombiniere) Yung(benutze)=Kombiniere deine Stärke (härte) und Weichheit im Kampf. Härte meint nicht Steif werden, sondern kann z.B ein schmerzhafter Chumsau sein.
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Die sechs Tore sind verschiedene Bereiche am menschlichen Körper. Mehr dazu .
 



 
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