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Schlagblockaden

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saarbrücken, 01 March 2006

Wie werde ich Schlagblockaden los?

Bei vielen Wing Chun Anfängern, vor allem bei Frauen findet man die Furcht dem Trainingpartner weh zu tun. Daraus folgt die Tendenz den Trainingspartner  nicht Treffen zu wollen oder den Fauststoss gebremst zu bewegen. Gerade aber im Wing Chun ist es Wichtig Bewegungen flüssig und ohne Verkrampfung auszuführen. Die Angst, dem anderen weh zu tun, füht aber meist zur Verkrampung, wodurch die Übung Ihren Zweck verfehlt. Um die Treffangst abzubauen, kann man Folgendes versuchen:

Man kann nicht früh genug anfangen ;-)

Man stellt sich frontal und in Treffdistanz vor den Trainingspartner. Nun schlägt man ganz sachte mit der Faust zu (nur nicht ins Gesicht!). Der Trainingspartner versucht, die Schläge nicht abzuwehren, sondern lässt seine Hände einfach baumeln. Man schlägt am Anfang langsam und sachte und kann später die Schlagfrequenz erhöhen. Am Besten nicht immer an dieselbe Stelle schlagen, sondern variieren. Man sollte darauf achten, dass der Fauststoss ohne Verkrampfung ausgeführt wird. Einfach den Arm strecken. Bei der Desensibilisierung sollte man sich Zeit lassen und kleine Schritte machen. Nach ein paar Minuten wechselt man die Positionen. Nun ist man selbst der Geschlagene und lernt die Energie (und der damit verbundene Schmerz), die hinter einem Fauststoss steckt ungefähr einzuschätzen. Wichtig beim Geschlagenwerden: normal weiteratmen und NICHT im Moment des Getroffenwerdens die Luft anhalten oder Verkrampfen. Ist der Stoss zu fest, sag deinem Partner, er soll weniger hart zuschlagen!

Mit der Zeit, kann man in Absprache mit dem Trainingspartner die Schlagkraft und die Häufigkeit erhöhen. Wenn man regelmässig, sagen wir zu jedem Trainig 10 min ,diese Übung macht, wette ich, dass die Angst vorm Treffen und Getroffenwerden nach ein bis zwei Monaten deutlich reduziert sein wird.

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Zwei Dinge sind unendlich: das All und die menschliche Dummheit. Beim All bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein
 



 
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