嚴志偉 – Der Autor Yim Chi Wai, oder einfach Tony, war Schüler von Lok Yiu und schrieb ein Buch mit dem Titel 尋橋王・駱耀:尋找詠春的奧秘 – Der König des Chum Kiu – Lok Yiu: Auf der Suche nach den Geheimnissen des Wing Chun. Um welche Geheimnisse es dabei geht und wie gut das Buch ist, schauen wir uns im Folgenden an.
Aufbau und Inhaltsverzeichnis
Das Buch beginnt mit mehreren Vorworten verschiedener Autoren. Für diesen einleitenden Teil verwendet Yim Chi Wai eine eigene Seitennummerierung, die vom eigentlichen Hauptteil getrennt ist. Mit Beginn des Haupttextes startet die Seitenzählung erneut beziehungsweise wechselt in das reguläre Nummerierungssystem. Wer über das Inhaltsverzeichnis gezielt eine Stelle sucht, sollte diesen Wechsel im Hinterkopf behalten.
Inhaltlich ist das Buch anschließend weitgehend chronologisch und thematisch aufgebaut. Nach den Vorworten geht es zunächst um Lok Yius Leben und seinen Weg zum Wing Chun, später ausführlicher um die persönliche Beziehung des Autors zu seinem Lehrer, Lok Yius Unterricht und seine Auffassung des Wing Chun. Die späteren Kapitel beschäftigen sich mit seinem Tod, der Weiterführung durch seine Söhne sowie der Bewahrung und heutigen Weitergabe des Lok-Yiu-Wing-Chun.
Zum Autor Tony Yim
Yim Chi Wai (嚴志偉), auch Tony Yim, ist nicht nur der Autor, sondern selbst ein wichtiger Teil der Geschichte. Er absolvierte ein Bachelor- und Masterstudium im Bauingenieurwesen an der University of South Wales und war bei der Polizei in Hongkong tätig, wo er es bis zum Chief Inspector brachte. 1996 begann er bei Lok Yiu und begleitete seinen Sifu bis zu dessen Tod im Jahr 2006. Das erklärt, warum Tony im Buch ständig selbst auftaucht. Viele Schilderungen beruhen auf eigenen Erlebnissen, Gesprächen und Erinnerungen. Er schreibt damit weniger als außenstehender Biograf, sondern als Schüler und Zeitzeuge, der seinem Lehrer persönlich sehr nahestand.
Nach Lok Yius Tod machte er es sich zur Aufgabe, dessen Geschichte und Wing-Chun-Erbe zu bewahren. Nach eigener Darstellung arbeitete er 18 Jahre an diesem Buch. Darüber hinaus initiierte er 2023 die Gründung der Lok Yiu Wing Chun International Alumni Association, deren Präsident er wurde. Ziel der Vereinigung ist es, die Schüler und nachfolgenden Generationen der Lok-Yiu-Linie miteinander zu verbinden, eine Genealogie der Linie aufzubauen, den Austausch zwischen Hongkong und den internationalen Schulen zu fördern und vor allem Lok Yius Wing Chun zu bewahren und an kommende Generationen weiterzugeben. Die Alumni Association ist eine vergleichsweise junge Vereinigung. Entsprechend wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen, wie die selbst gesetzten Ziele in der Praxis umgesetzt werden. Wir werden die weitere Entwicklung und die Aktivitäten der Vereinigung daher mit Interesse verfolgen. Gerade bei der Bewahrung der Geschichte des Lok-Yiu-Wing-Chun, der Dokumentation seiner Überlieferung und der internationalen Vernetzung seiner Schüler gibt es sicherlich noch vieles zu berichten. Wir würden uns freuen, in Zukunft von konkreten Projekten, Veröffentlichungen und Aktivitäten der Vereinigung zu hören.
Der Hintergrund von Tony spielt auch für diese Rezension eine Rolle: Bei einem akademisch ausgebildeten Autor und ehemaligen Chief Inspector legen wir einen entsprechend hohen Maßstab an. Das betrifft insbesondere Recherche, Quellenkritik, nachvollziehbare Belege und die Trennung zwischen persönlichen Erinnerungen und historisch gesicherten Tatsachen.
Was verspricht das Buch 尋橋王・駱耀:尋找詠春的奧秘 ?
Der vollständige Titel des Buches lautet „Der König des Chum Kiu – Lok Yiu: Auf der Suche nach den Geheimnissen des Wing Chun“. Gerade der zweite Teil des Titels weckt Erwartungen. Das chinesische 奧秘 (àomì) lässt sich mit „Geheimnis“, „Mysterium“ oder auch „verborgenes, tieferes Wissen“ übersetzen. Entsprechend bin ich an das Buch herangegangen. Ich erwartete keine reine Biografie Lok Yius und auch keine bloße Sammlung persönlicher Erinnerungen und Anekdoten. Ich wollte tiefer in sein Wing Chun einsteigen und Dinge erfahren, die bislang wenig bekannt sind: besondere Prinzipien, Trainingsmethoden und zumindest ein paar wenige technische Details – und natürlich die Frage, warum ausgerechnet Lok Yiu den Beinamen „König des Chum Kiu“ erhielt. Was war an seiner Chum Kiu und seinem Verständnis des Wing Chun so besonders?
Diese Erwartung ist keineswegs nur aus meiner deutschen Übersetzung des Titels entstanden. Auch der chinesische Originaltitel kündigt die Suche nach den „Geheimnissen des Wing Chun“ an. Auch der Hongkonger Verlag Joint Publishing beschreibt Lok Yiu als einen Mann, der seine Kampfkunst intensiv erforschte, sein Wissen jedoch kaum nach außen weitergab. Damit wird die Neugier auf bislang unbekannte Einblicke zusätzlich geweckt.
Interessant ist allerdings, dass Tony das Buch ursprünglich ganz anders geplant hatte. Nach Lok Yius Tod wollte er ein Erinnerungsbuch mit dem Titel „Ich begleitete Meister Lok Yiu durch die letzten zehn Jahre seines Lebens“ schreiben. Erst im Laufe der langen Entstehungszeit wurde das Konzept erweitert und schließlich zum heute vorliegenden Buch. Dieser ursprüngliche Titel ist bemerkenswert, denn er beschreibt einen großen Teil dessen, was der Leser später tatsächlich bekommt, ziemlich treffend.
Ob das Buch darüber hinaus tatsächlich die im endgültigen Titel angekündigten „Geheimnisse des Wing Chun“ findet, wird deshalb eine der zentralen Fragen dieser Rezension sein.
Was bekommt man tatsächlich?
Das Buch ist zunächst einmal deutlich mehr Biografie und Erinnerungsbuch als technisches Wing-Chun-Buch. Dass es kein Lehrbuch werden würde, dürfte jedem Lok-Yiu-Wing-Chun-Schüler klar sein. Tony erzählt von Lok Yius früher Zeit mit Yip Man, von der Entwicklung seiner Schule, von Schülern und Weggefährten und natürlich von seinen eigenen zehn Jahren an der Seite Lok Yius. Auch die Anfänge und Lok Yius erster Kontakt mit Yip Man werden allerdings eher oberflächlich behandelt. Die Geschichte um Lee Man (Lee Tin Pui), der Yip Man den Kontakt zur Restaurantarbeiter-Gewerkschaft vermittelte, oder Leung Sheung, der bereits über umfangreiche Kampfkunsterfahrung verfügte und dort Drachenstil unterrichtete, werden lediglich angerissen. Gerade die Entstehung dieser ersten Gruppe um Yip Man und der Übergang vom zuvor praktizierten Drachenstil zum Wing Chun hätten aus historischer Sicht deutlich mehr Raum verdient.
Hinzu kommen zahlreiche persönliche Geschichten: gemeinsames Essen, Reisen, Erlebnisse in der Schule, Lok Yius Familie sowie später seine Krankheit, sein Tod und seine Beerdigung. Diese persönlichen Erinnerungen vermitteln durchaus ein Bild von Lok Yiu als Mensch und geben Einblicke in das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler. Für eine Biografie sind solche Geschichten zweifellos wertvoll. Auffällig ist jedoch das Verhältnis: Während alltägliche und private Erlebnisse teilweise ausführlich geschildert werden, bleiben gerade jene Bereiche erstaunlich knapp, die Lok Yiu als Wing-Chun-Lehrer und Praktizierenden greifbarer machen könnten.
Wenig erfahren wir über das eigentliche Training. Wie Lok Yius Training zunächst bei Yip Man aussah und wie er später selbst seine Schüler unterrichtete, bleibt weitgehend offen. Wie liefen die Trainingseinheiten ab, welche Übungen wurden regelmäßig gemacht und wie veränderte sich das Training mit zunehmender Erfahrung? Auch darüber, wie und in welchem Umfang Lok Yiu selbst für sich trainierte, erfahren wir nur wenig. Gerade bei einem Buch, das seinem Wing Chun auf den Grund gehen möchte, wären solche Einblicke besonders interessant gewesen.
Auch über Wilhelm Blech erfahren wir erstaunlich wenig. Dabei wäre gerade seine Geschichte für die internationale Verbreitung des Lok-Yiu-Wing-Chun besonders interessant. Blech hatte bereits verschiedene Kampfkünste betrieben und sich seit vielen Jahren mit Wing Chun beschäftigt, als er 1992 mit drei seiner ältesten Schüler nach Hongkong reiste, um Kontakt zu Lok Yiu aufzunehmen.
Nach den ersten Begegnungen entschied sich Lok Yiu schließlich, Wilhelm Blech als Schüler anzunehmen. Damit wurde ausgerechnet ein Mann aus dem kleinen Saarland nach Tonys Darstellung zum ersten und einzigen nichtchinesischen Schüler Lok Yius und zu einem Mitglied seiner Kung-Fu-Familie. Allein diese Entscheidung wirft Fragen auf: Warum nahm der ansonsten sehr traditionelle Lok Yiu gerade diesen Europäer als Schüler an? Was überzeugte ihn an Wilhelm Blech? Wie verliefen die ersten Begegnungen und was führte schließlich zu einem solchen Vertrauensverhältnis?
Aus dieser Beziehung entstand zudem etwas, das für die weitere Geschichte des Lok-Yiu-Wing-Chun von großer Bedeutung wurde. Lok Yiu beauftragte Wilhelm Blech 1992 damit, eine europäische Organisation aufzubauen und sein Wing Chun in Europa weiterzugeben. Daraus entstand die ELYWCIMAA. Über mehrere Schülergenerationen entwickelte sie sich zur heute zahlenmäßig größten Organisation innerhalb des Lok-Yiu-Wing-Chun und trug maßgeblich dazu bei, Lok Yius Wing Chun außerhalb Chinas bekannt zu machen.
Gerade deshalb hätte ich gerne wesentlich mehr über die Beziehung zwischen Lok Yiu und Wilhelm Blech erfahren. Blech reiste über viele Jahre regelmäßig nach Hongkong und trainierte dort bei Lok Yiu und dessen Söhnen. Wie dieses Training aussah, was Lok Yiu ihm vermittelte, wie sich ihr persönliches Verhältnis entwickelte und welche Vorstellungen Lok Yiu mit der Weitergabe seines Wing Chun nach Europa verband, erfahren wir im Buch jedoch kaum. Auch hier werden wichtige Eckdaten genannt, während die eigentlich interessante Geschichte dahinter weitgehend unerzählt bleibt.
Der zweite Teil beschäftigt sich vor allem mit der Zeit nach Lok Yius Tod. Seine Söhne und die weitere Überlieferung des Lok-Yiu-Wing-Chun werden vorgestellt, ebenso der Umzug der traditionsreichen Schule aus der Shanghai Street, die Bewahrung alter Gegenstände und Dokumente sowie die Gründung der Lok Yiu Wing Chun International Alumni Association. Damit enthält das Buch einiges an Material, das gerade für Leser interessant ist, die sich für Lok Yiu als Person und für die Geschichte seiner Wing-Chun-Linie interessieren.
Wing Chun selbst kommt natürlich ebenfalls zur Sprache. Gemessen am Umfang des Buches nehmen ausführlichere technische Erklärungen allerdings nur einen vergleichsweise kleinen Raum ein. Besonders interessant dafür ist Kapitel 3.3 „Lok Yiu erklärt und demonstriert Wing Chun“. Es beginnt auf Seite 82 und das nächste Unterkapitel bereits auf Seite 100. Damit bleiben nicht einmal zwanzig Seiten für den Teil, bei dem man aufgrund des Buchtitels vielleicht am ehesten die angekündigten „Geheimnisse des Wing Chun“ vermuten würde.
Ganz ohne interessante Aussagen bleibt dieser Teil allerdings nicht. Im Gegenteil: An einigen Stellen wird es für Wing-Chun-Praktizierende durchaus spannend. Lok Yiu spricht über grundlegende Prinzipien, erklärt Details einzelner Techniken und beschreibt Vorstellungen von Kraftentwicklung und korrekter Ausführung. Das Problem ist für mich weniger, dass solche Informationen fehlen, sondern dass interessante Punkte häufig nur kurz angesprochen und anschließend nicht weiter vertieft werden. Was sich hinter diesen technischen Aussagen verbirgt und ob wir damit tatsächlich bei den im Titel angekündigten „Geheimnissen des Wing Chun“ angekommen sind, schauen wir uns im nächsten Abschnitt genauer an.
Die „Geheimnisse“ des Wing Chun
Kommen wir nun zu dem Teil, auf den ich aufgrund des Buchtitels besonders gespannt war: den „Geheimnissen des Wing Chun“. Ganz leer geht der Wing-Chun-Praktizierende tatsächlich nicht aus. An einigen Stellen gibt Lok Yiu konkrete Hinweise zu seinem Verständnis der Kampfkunst und zu technischen Details, die durchaus interessant sind.
Eine zentrale Rolle spielt für ihn die Grundlage des Wing Chun, die er als „拳底“ bezeichnet. Formen und Techniken zu kennen reicht nach seiner Auffassung nicht aus. Ohne eine entsprechende körperliche und technische Grundlage könne das eigentliche Wing Chun nicht zum Ausdruck gebracht werden. Auch das bekannte Prinzip „Loi Lau Hoi Sung – Lat Sau Jik Chung“ (來留去送、甩手直衝) – sinngemäß das Aufnehmen beziehungsweise Begleiten einer kommenden Kraft, das Folgen einer gehenden Kraft und das direkte Vorstoßen bei freiem Weg – wird angesprochen.
Konkreter wird es beim Fauststoß. Als Tony Lok Yiu mehrere Fauststöße zeigt, kritisiert dieser die fehlende Kraft aus dem Ellbogenbereich (踭底力). Die Kraft müsse von dort bis direkt in die Faust gebracht und der Ellbogen nach dem Schlag stabilisiert werden. Auch beim Poon Sau erklärt Lok Yiu technische Einzelheiten: Beim Bong Sau soll der Ellbogen höher als die Schulter stehen. Über die Schulter wird der gegnerische Arm angehoben beziehungsweise kontrolliert; beim Wechsel vom Bong Sau zum Tan Sau werde wiederum die Kraft aus dem Ellbogenbereich trainiert.
Weitere Beispiele finden sich bei der Abwehr eines hohen Seitwärtstritts, bei der Lok Yiu mit Lap Sau und den Bewegungsprinzipien der Chum Kiu arbeitet, sowie bei seinen Erklärungen zur Biu Jee. Diese soll schnell, entschlossen und präzise ausgeführt werden und ohne Zurückhaltung das Ziel erreichen. Auch zu Siu Nim Tau, Chum Kiu, Holzpuppe, Langstock und Doppelmessern finden sich einzelne Aussagen über deren Zweck und Trainingsziele.
Das alles ist interessant – ein „Geheimnis“ ist es für einen erfahrenen Wing-Chun-Praktizierenden jedoch nur bedingt. Vieles sind Prinzipien und technische Vorstellungen, die in unterschiedlichen Ausprägungen auch aus anderen Wing-Chun-Linien bekannt sind. Spannend wäre deshalb gerade die nächste Ebene gewesen: Was davon ist spezifisch für Lok Yiu? Was hat er anders gemacht als andere Schüler Yip Mans? Was entwickelte er möglicherweise selbst weiter, und warum? Und vor allem: Wie vermittelte Lok Yiu diese Konzepte als Sifu? Um solche Zusammenhänge wirklich zu erfassen und zu beschreiben, braucht es sicherlich selbst ein gewisses Verständnis des Wing Chun – und zwar nicht nur theoretischer Art. Mit Lok Yius Söhnen hatte Tony zudem zwei erfahrene Ansprechpartner an seiner Seite, mit denen sich solche Fragen hätten vertiefen lassen.
Genau diese Ebene fehlt im Buch. Gerade als Trainer des Lok-Yiu-Wing-Chun hätte man sich über Erfahrungen und Hinweise aus erster Hand gefreut: Wie erklärte Lok Yiu seinen Schülern bestimmte Prinzipien? Mit welchen Übungen vermittelte er sie? Worauf achtete er besonders, welche Fehler korrigierte er und wie baute er das Verständnis seiner Schüler über die Jahre auf? Solche Einblicke hätten die Möglichkeit geboten, das eigene Training und Unterrichtskonzept zu hinterfragen und vielleicht an der einen oder anderen Stelle zu verbessern.
Diese Fragen sind umso naheliegender, weil Tony selbst schreibt, Lok Yiu habe sein Wing Chun durch eigenes Forschen auf eine Ebene entwickelt, die sich von der Yip Mans unterschied. Eine solche Aussage macht neugierig. Doch gerade diese Unterschiede werden im Buch nicht systematisch herausgearbeitet. Einzelne technische Hinweise stehen weitgehend für sich, ohne dass daraus ein geschlossenes Bild von Lok Yius besonderem Verständnis des Wing Chun entsteht. Besonders deutlich wird das ausgerechnet bei der Chum Kiu. Lok Yiu wird bereits im Titel als „König des Chum Kiu“ bezeichnet. Man könnte deshalb erwarten, ausführlich zu erfahren, was seine Chum Kiu auszeichnete, warum sie unter seinen Zeitgenossen einen solchen Ruf erlangte und worin sich sein Verständnis dieser Form von dem anderer früher Yip-Man-Schüler unterschied. Genau diese ausführliche Auseinandersetzung findet jedoch nicht statt.
Das ist für mich die eigentliche Enttäuschung des Buches. Nicht weil Tony überhaupt nichts über Lok Yius Wing Chun erzählt – das wäre schlicht falsch. Vielmehr tauchen immer wieder interessante Aussagen auf, die das Potenzial hätten, tatsächlich tiefer in Lok Yius Wing Chun einzusteigen. Doch häufig endet die Erklärung gerade dort, wo sie für einen erfahrenen Leser interessant zu werden beginnt.
Gemessen am Titel „Auf der Suche nach den Geheimnissen des Wing Chun“ bleibt deshalb am Ende die Frage, ob diese Suche wirklich weit genug geführt wurde. Als Leser bekomme ich einige interessante Hinweise und Gedanken Lok Yius. Die angekündigte tiefere Erschließung seines Wing Chun und insbesondere des Wissens jenes Mannes, der als „König des Chum Kiu“ bezeichnet wird, habe ich jedoch nicht gefunden.
Autor: Yim Chi Wai (嚴志偉 / Tony Yim)
Titel: 尋橋王.駱耀:尋找詠春的奧秘
Deutscher Titel: Der König des Chum Kiu – Lok Yiu: Auf der Suche nach den Geheimnissen des Wing Chun
Verlag: Joint Publishing (Hong Kong) Co., Ltd. / 三聯書店(香港)有限公司
Erscheinungsdatum: 22. Juni 2026
ISBN: 978-962-04-5917-7
