Vom 13. bis 16. Juli 2026 durfte ich im Auftrag einer Freiwilligen Ganztagsschule ein viertägiges Projekt zum Thema „Ringen, Raufen und altersgerechte Selbstverteidigung“ an einer Grundschule bei Saarbrücken durchführen.
Unterrichtet wurden zwei Gruppen. Klassenstufen 1–2 und 3–4. Die Inhalte wurden jeweils an Alter, Entwicklungsstand und die Fragen der Kinder angepasst.
Im Mittelpunkt standen Bewegung, Körpergefühl, Fairness und Verantwortungsbewusstsein. Spielerische Übungen zur Förderung der motorischen Grundfähigkeiten sowie erste Rauf- und Ringspiele bildeten die Grundlage des Projekts. Schritt für Schritt kamen weitere Ideen aus verschiedenen Kampfsportarten und Kampfkünsten hinzu.
Die Kinder sammelten erste Erfahrungen mit der Fallschule, lernten den Budo(Kampfkunst)-Gedanken kennen und spielten verschiedene Budo-Spiele wie Bratenwenden oder Aufstehen. Beim Bratenwenden versucht ein Kind, seinen auf dem Bauch liegenden Partner umzudrehen, während dieser sich mit fairen Mitteln dagegen wehrt. Beim Spiel Aufstehen versucht ein Kind vom Boden aufzustehen, während der Partner dies spielerisch verhindert.
Ergänzt wurden die Einheiten durch ausgewählte Bewegungsprinzipien aus verschiedenen Kampfsportarten und Kampfkünsten. Dazu zählten beispielsweise die Große Außensichel aus dem Judo, die Grundpositionen Guard und Mount aus dem Brazilian Jiu-Jitsu, einfache Halte- und Befreiungstechniken, Pak Sao aus dem Wing Chun sowie das Zusammenspiel von Zug-, Druck- und Wurfbewegungen. Ergänzt wurde das Ganze durch viele Übungen zur Förderung von Koordination, Motorik, Gleichgewicht und Körpergefühl.
Neben der Praxis blieb auch Zeit für Gespräche. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, welche unterschiedlichen Ziele Kampfsport und Kampfkunst verfolgen können, warum Technik häufig wichtiger ist als Kraft und weshalb verantwortungsvolles Handeln ein wesentlicher Bestandteil jeder Selbstverteidigung ist. Auch Themen wie Notwehr sowie Möglichkeiten und Grenzen körperlicher Selbstverteidigung wurden altersgerecht behandelt.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem respektvollen Miteinander. Die Kinder erfuhren schnell, dass gutes Training nur funktioniert, wenn beide Partner aufeinander achten, Verantwortung übernehmen und gemeinsam lernen möchten. Gerade diese Erfahrung macht viele dieser Übungen besonders wertvoll.
Vier abwechslungsreiche Projekttage im Saarland zeigten den Kindern, dass Kampfsport und Kampfkunst weit mehr sind als Schläge und Würfe. Sie verbinden Bewegung mit Werten wie Fairness, Disziplin, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein und fördern einen respektvollen Umgang miteinander. Da die Kombination aus Bewegung und Wertevermittlung in jedem Alter wichtig ist, lässt sich dieses Konzept flexibel auf verschiedene Altersgruppen und Einrichtungsformen übertragen.
Selbstverteidigung, Ringen und Raufen im Saarland
Ob Schule, Freiwillige Ganztagsschule (FGTS), Kindergarten, Verein, Jugendtreff, Ferienprogramm oder andere Organisation – ich biete individuelle Workshops und Projekte rund um Ringen und Raufen bzw. altersgerechte Selbstverteidigung, Deeskalation und Gewaltprävention an. Die Inhalte werden an Alter, Gruppengröße und Zielsetzung angepasst. Je nach Wunsch können einzelne Projekttage, mehrtägige Angebote oder regelmäßige Trainingseinheiten durchgeführt werden. Neben Bewegung und Motorik stehen dabei Fairness, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit und ein respektvoller Umgang miteinander im Mittelpunkt.
Für die Planung eines passenden Bewegungs- oder Präventionsangebots im Saarland – insbesondere im Raum Saarbrücken – freue ich mich auf Ihre Anfrage. Gerne entwickeln wir gemeinsam ein passendes Konzept für Ihre Einrichtung oder Organisation.
Daniel Stötzer, Saarbrücken 2026
